Rund 20 Ministranten trafen sich am Freitag, den 23. April, um 16:00 Uhr auf dem Stiftsplatz, um gemeinsam ins Jugendhaus Wiesenthal bei Amorbach zu fahren. Neu an dem traditionsreichen Ministranten-Wochenende ist, dass zum ersten Mal auch ULF'er Minis eingeladen waren und erfreulicherweise sogar einige das Abenteuer wagten.
Timo Unger
Rund 20 Minis verbrachten ein starkes Wochenende in Wiesenthal.
Das Wetter war erfreulicherweise sehr schön sommerlich
und so verbrachten wir die meiste Zeit auf dem wunderschönen AUßengelände. Ob
lustige Gruppenspiele, Fussball oder die neuen Jonglier-Materialien: Langeweile
kam sicher keine auf.
Nach einem leckeren Abendessen wurde es dann
schaurig-schön unheimlich, denn die Nachtwanderung stand bevor. Zwei kruselige
Kreaturen jagten uns allen einen riesen Schrecken ein und die Erleichterung war
sichtlich groß, als wir wieder im kuscheligen Gruppenraum versammelt waren und
die Geschichte aufgeklärt wurde.
Als Herr Pfarrer Heim uns am Samstag netterweise einen
Besuch abstattete, befanden wir uns gerade in einer wilden Wasserschlacht und
nur mit einem starken Schutzengel konnte der Pfarrer trockenen Fußes die
Spielwiese überqueren. Nachdem die Klamotten wieder relativ trocken waren,
fanden wir uns zum Gottesdienst an der Feuerstelle ein und beteten in den
selbst erdachten Fürbitten unter anderem für das Wohlergehen der
vorbeibrausenden Motorradfahrer.
Nach einem super lustigen bunten Abend waren die meisten
schon viel zu müde, um sich gegen die Gruppenleiter zu verteidigen, die sie ins
Bett schickten. Dafür waren alle nach dem Frühstück umso munterer und voller
Elan kämpften die zwei Teams im großen Chaos-Spiel um den Siegerpreis. Viel zu
früh ging es dann auch wieder zurück nach Aschaffenburg. Einziges
Trostpflaster: Auch am "bayerischen Nizza" herrscht Sommerwetter!