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Stiftsbasilika Aschaffenburg  > Basilika

Kirchenraum

Kunstwerke im Kirchenraum der Stiftsbasilika

Der Kirchenraum der Stiftsbasilika St. Peter und Alexander enthält neben dem Stiftsschatz eine stattliche Anzahl von alten und zum Teil auch sehr seltenen Arbeiten sakraler Architektur und Kunst.

Wir stellen Ihnen hier im Moment nur eine kleine Auswahl von Kunstobjekten vor.


Die Ansichten zeigen das romanische Langhaus der Basilika.

Blick nach Osten mit dem Hauptaltar im Hintergrund.
Blick nach Osten mit dem Hauptaltar im Hintergrund.

Blick in die Sakristei mit den Schränken aus dem 17. Jahrhundert.
Blick in die Sakristei mit den Schränken aus dem 17. Jahrhundert.

Blick nach Westen mit der Klaisorgel auf der Empore.
Blick nach Westen mit der Klaisorgel auf der Empore.



Beweinung Christi (um 1525)

Altarbild von Mathis Gothard Neidthard, genannt Grünewald (1525)
Altarbild von Mathis Gothard Neidthard, genannt Grünewald (1525)

Das wohl berühmteste Kunstwerk der Stiftsbasilika ist die "Beweinung" von Mathias Grünewald. Ursprünglich handelte es sich offenbar bei diesem Spätwerk des großen Malers um einen Teil eines Heiliggrabes in der Turmkapelle, das in der Osterliturgie eine spektakuläre Rolle spielte. Geblieben ist von diesem Heiliggrab wenigstens noch der gotische Aufsatz sowie die Originaltafel, die an der Schauseite der Heiliggrab-Truhe zu sehen war. Trotz einiger Retuschen zählt sie zu den bedeutensten deutschen Bekenntniswerken christlicher Kunst.

Die "Beweinung Christi" war auch Teil der Bayerischen Landesausstellung "Das Geheimnis Grünewald", die vom November 2002 bis Februar 2003 im Schloss Johannisburg in Aschaffenburg stattfand.

Das überlebensgroße ottonische Kruzifix dominiert die Nordwand der Stiftsbasilika. (um 980)
Das überlebensgroße ottonische Kruzifix dominiert die Nordwand der Stiftsbasilika. (um 980)
Das überlebensgroße ottonische Kruzifix aus dem 10ten Jahrhundert dominiert die nördliche Wand des Kirchenschiffes. Es gehört zu den großen Meisterleistungen der spätottonischen Zeit. Während die Meister- und die Werkstattfrage noch völlig ungeklärt ist, ergaben wissenschaftliche C14-Untersuchungen einer Holzprobe vom Corpus des Kreuzes das Entstehungsjahr um 980.
Kopie der 'Stuppacher Madonna', dem Original-Altarbild des Maria-Schnee-Altars von Grünewald. (1519)
Kopie der "Stuppacher Madonna", dem Original-Altarbild des Maria-Schnee-Altars von Grünewald. (1519)

Von einem zweiten Meisterwerk Grünewalds, dem Maria-Schnee-Altar aus dem Jahre 1519, blieb lediglich der geschnitzte und vergoldete Rahmen erhalten. Das Originalbild der berühmten "Stuppacher Madonna", das Grünewald ursprünglich für die Stiftskirche gemalt hatte, ging schon 12 Jahre nach seiner Aufstellung in den Bauernkriegen verloren und tauchte schließlich in Stuppach wieder auf.
Anstelle des Originalbildes sieht man heute als Mittelbild des Altars eine Kopie der "Stuppacher Madonna", die von Christian Schad im Auftrag der Stadt Aschaffenburg von 1942 bis 1947 geschaffen wurde.